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19 | 10 | 2017

Kunst und Kultur

Unser Haus ist nicht nur ein Platz zum Tagen, Feiern und Wohnen.

Zeitgenössische Kunst und Kultur in Form von Ausstellungen und Filmvorführungen ist seit jeher ein fester Bestandteil der Arbeit in unserem Haus.

 

Zum einen finden Sie hier Informationen zu der Veranstaltung Filmfrühstück
und zu den Ausstellungen der Künstler Union Köln

Kunst und Kultur im Maternushaus

Die Kapelle
Der Altar aus verona-rotem Marmor wurde von Elmar Hillebrand gestaltet. Das umlaufende Reliefband zeigt einen Rebstock, in dem Künstlerembleme von Musikern, Schriftstellern, Malern, Bildhauern und Schauspielern eingearbeitet sind. Die Wände der Kapelle wurden von Georg Meistermann (geb. 1911) ausgemalt. Bei der von Meistermann verwendeten Technik, fügt sich die große Fläche des Gesamtbildes durch einzelne dünne Striche zusammen. Die Bilder erschließen sich dem Betrachter durch intensives Eingehen auf die einzelnen Werke.
Meistermann gestaltete ebenfalls die Glasfenster der Marienkapelle mit Themen aus der Lauretanischen Litanei. Das Weihwasserbecken, die Tabernakelstele sowie Leuchter und Altarkreuz wurden von J. Pechau entworfen.

 

Paradiesgarten
Der vom Foyer her zugängliche Innenhof heißt Paradiesgarten. Seinen Namen hat er von eingelassenen Bodenplatten, die Tiere des Gartens Eden darstellen. Gestaltet wurden die Platten von dem Künstler Georg Meistermann.

 

Ursulagarten
Ebenso wie zum Paradiesgarten, hat man vom Foyer her Zugang zum Ursulagarten. Er hat seinen Namen von dem dort platzierten Ursulabrunnen. Das Relief des Brunnen zeigt die hl. Ursula mit den 11.000 Jungfrauen auf der Pilgerfahrt nach Rom, die in Köln ihr Martyrium erlitten und von den Hunnen ermordet wurden.

 

Stummer Ochse
In der Straße "An den Dominikanern", befand sich im 13. Jahrhundert die Lehrstätte des Theologen Albertus Magnus. Zu seinen Schülern zählte der junge Dominikaner Thomas von Aquin, der wegen seiner Verschwiegenheit und stattlichen Figur von seinen Mitschülern der "stumme Ochse" genannt wurde. Eines Tages gab Albertus Magnus seinen Schülern eine besonders schwere Aufgabe, die keiner der Schüler beantworten konnte. Als alle Schüler bis auf Thomas von Aquin das Lehrzimmer verlassen hatte, fragte der Lehrer Thomas nochmals nach der Lösung und dieser gab eine treffliche Antwort, führte die Fragestellung weiter aus und bereicherte diese mit Aspekten, die Albertus Magnus selbst noch nicht betrachtet hatte, worauf er erstaunt äußerte: "Sie nennen dich zwar einen stummen Ochsen, aber du wirst noch ein solches Gebrüll von dir geben, dass es in der ganzen Welt ertönt." Beeindruckt von dieser Geschichte haben die Kölner den stummen Ochsen in Form einer Wetterfahne auf das Maternushaus gesetzt.

 

Wilhelm Schlote
Der bekannte zeitgenössische Maler Wilhelm Schlote wurde 1946 in Lüdenscheid geboren und lebt heute in Paris. Populär wurde er mit seinen Städteplakaten und Cartoonpostkarten. Seine Arbeiten sind fröhlich und lebenslustig. In dem für ihn typischen, cartoonartigen Stil hat Schlote eigens für die Tagungshäuser des Erzbistums Köln ein Bild entworfen.