Wie ein Hirt sich um die Tiere seiner Herde kümmert an dem Tag, an dem er mitten unter den Schafen ist, die sich verirrt haben, so kümmere ich mich um meine Schafe und hole sie zurück von all den Orten, wohin sie sich am dunklen, düsteren Tag zerstreut haben. (Ez. 34, 12)
Raum der Stille
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Maxhaus ist Bauwerk des Jahres
Daniel NasseDas Maxhaus, das Mitte des letzten Jahrzehnts durch einen erneuten Umbau seine neue Funktion als katholisches Stadthaus für Düsseldorf gefunden hat, ist eines der beiden Bauwerke des Jahres 2010. Die jährliche Auszeichnung vergibt der Architekten- und Ingenieurverein Düsseldorf (AIV).
Den AIV hat die Verbindung alter Substanz mit neuen Elementen in moderner Architektur überzeugt, durch die das Gebäude mit neuen Funktionen bereichert wurde – ein hervorragendes Beispiel für gelungenes Bauen im Bestand. AIV-Vorsitzender Prof. Thomas Fürst: „Konzept und Ausführung vermögen den Dialog von Alt und Neu äußerst stimmig zu transportieren. Ohne Zugeständnisse an modische Tendenzen schafft das Maxhaus eine zeitliche Klammer zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.“ Die Anerkennung des AIV gilt gleichermaßen dem Bauherrn, den Architekten und den Denkmalpflegern. Prof. Fürst: „Allen Beteiligten ist es gelungen, viele unterschiedliche Interessen einzubinden.“ Das zweite Bauwerk des Jahres ist die Raketenstation Hombroich.
Auszeichnung für das Maxhaus
Das Maxhaus hat die „Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2010“ des Landesbauministeriums und der Architektenkammer NRW verliehen bekommen. In der Begründung hieß es über das von Architekt Schilling umgestaltete ehemalige Franziskanerkloster: „Die Ergänzungen und Eingriffe durch zeitgemäße Architektur zeigen einen mutigen, modernen Umgang mit kirchlichen Bauten und stellen das Potential im Umgang mit Kirchenarchitektur beispielhaft und inspirierend unter Beweis.“