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15 | 09 | 2019

Neue Nutzung für das ehemalige KSI-Gebäude in Bad Honnef

26. Februar 2019; Newsdesk Erzbistum Köln (Newsdesk@Erzbistum-Koeln.de)

 

Bad Honnef. Das ehemalige Gebäude des Katholisch-Sozialen Instituts (KSI) Bad Honnef erhält eine neue Nutzung: In den Räumen des ehemaligen Tagungshauses soll künftig eine psychosomatische Klinik untergebracht werden. Dazu hat das Erzbistum Köln das Gebäude an eine Investorengruppe aus der Hotel- und Gesundheitsbranche verkauft, die künftig das Haus führen wird.

 

Die Pre.Di.Ma. GmbH als Betreiber der psychosomatischen Klinik in Bad Honnef plant ein breites Angebot mit 105 Zimmern. In der neuen Einrichtung entstehen außerdem rund 90 dauerhafte Arbeitsplätze. Das Unternehmen Pre.Di.Ma. baut dabei gemeinsam mit der holländischen Hotelgruppe Van der Valk auf ein Konzept, das besondere medizinische Leistungen mit einer qualitativ hochwertigen Unterbringung kombiniert.

 

„Wir freuen uns, dass wir in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Honnef eine so vielversprechende Perspektive für das Gebäude entwickeln konnten“ erklärt Jörg von Lonski, Abteilungsleiter Tagungshäuser und Liegenschaften des Erzbistums Köln.

 

Bevor die Klinik eröffnen kann, müssen in dem rund 14.000 Quadratmeter großen Gebäude noch einige Umbaumaßnahmen erfolgen. Die Pre.Di.Ma. hat die ersten erforderlichen Aufträge zur Erstellung der planerischen Grundlagen und für die Einreichung des Bauantrages bereits erteilt. Mit den Umbaumaßnahmen wird voraussichtlich im dritten Quartal 2019 begonnen. Die Eröffnung der psychosomatischen Klinik ist für Mitte 2020 geplant.

 

Der Bad Honnefer Bürgermeister Otto Neuhoff ist ebenfalls erfreut über die neue Entwicklung: „ Wir bedanken uns für die enge und erfolgreiche Kooperation beim Erzbistum Köln. Wir haben eine für alle Seiten gute Folgenutzung für das Gebäude des ehemaligen Katholisch-Sozialen-Instituts finden können. Wir unterstützen das Projekt besonders gerne, weil es zusätzliche Belebung auch für die Innenstadt verspricht.“  

 

Mit dem Verkauf beginnt ein neues Kapitel für das Gebäude in der Selhofer Straße. Das ehemalige Tagungshaus wurde am 22. Mai 1965 durch Kardinal Frings eingeweiht. Ab dem Jahr 1993 wurde das Haus noch einmal umgebaut, ein Teil des alten Gebäudes abgerissen und das Ensemble durch lichtdurchflutete Anbauten ergänzt. Eine Besonderheit des Gebäudes ist die von Ewald Mataré gestaltete Kapelle, die auch unter dem künftigen Betreiber erhalten bleiben wird. (pek190226-wey)

 

 

Redaktion: Christoph Heckeley (verantw.), Matthias Chrobok, Michael Kasiske, Thomas Klimmek, Sarah Meisenberg, Mareike Thieben, Christina Weyand

 

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