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10 | 08 | 2020

Harald NaegeliPortrait Harald Naegeli

Bewegung im Raum

 

Zeichnung


Zeichnung NaegeliZum Kurs

Im Stehen wird gezeichnet mit der Spitzfeder,  reduziert auf ein elementares grafisches Vokabular wie den Punkt oder den kurzen Strich. Die Rhythmisierung, die organische Gliederung geschieht über einen additiven Prozess, der Aktion und Meditation beinhaltet. Zeit / Raum bildet, wer einen Reflex unseres inneren kosmologischen Allraumes anschaulich macht.


Übliche Gegenstandserwartungen wie Körper, tradierte Zeichen und Figuren werden nicht berücksichtigt. Verfolgt wird die Reduktion des Konkreten. Gearbeitet wird in Form von Skizzen nach Natureindrücken, in Form von psychischen Improvisationen auf kleinen und großen Formaten und an der Urwolke.

 


Vita

Harald Naegeli hat die Zeichnung als Graffito in den öffentlichen Raum gebracht.

Ende der 70er-Jahre wird der Psychologe, Zeichner und Naturschützer weltweit als „Sprayer von Zürich“ mit seinen gesellschaftspolitisch motivierten Sprayaktionen bekannt.

Auf Papier setzt er sich mit der Zeichnung in meditativer Richtung auseinander. Zudem arbeitet er seit 15 Jahren kontinuierlich an der „Urwolke“.

Zahlreiche Arbeiten befinden sich im Besitz von Museen.


MaterialZeichnung3 Naegeli

Tusche, Flakon und Reibschale, Tuschstange schwarz, feinster  Haarpinsel Nr. 0, dünnste Federn und Federhalter, Eddingstift 1800 Profipen schwarz 0.1, Pentelstift, Bleistift und einen weichen Rötelstift, Japanpapier, Aquarellpapier im Block 30 x 23 cm, Cutter, Kleister, Kleisterpinsel, Haarspray, ggf. Museumskarton bzw. Passepartout-Karton (wird auch gestellt), ein handliches Skizzenbuch.

 

Für die Urwolke: Papier im Format 100 x 70 cm (es muss kein Aquarellpapier sein), eine stabile Rückwand für das Papier, die auf eine Staffelei gestellt wird.

 

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