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25 | 09 | 2020

Prof. Dr. h.c. Markus LüpertzPorträt Prof. Dr. h. c. Markus Lüpertz

 

Malerei


Form und Farbe

Zum Kurs
Kenntnisse über Farbe und Form als Gestaltungsmittel und deren bewusste Wahrnehmung im Zusammenklang wie auch deren gezielter Einsatz bilden eine Vorrausetzung für die Auseinandersetzung mit Gestaltungsprozessen.
Formale Elemente wie Punkt, Linie, Fläche/Figur, Körper/Raum und deren Variationen in Größe und Anzahl werden in ihrer Beziehung und Wechselwirkung zueinander untersucht und ins Spiel mit Farbwirkungen gesetzt.
Eine Umsetzung der Aufgabenstellung anhand einer abstrakten oder gegenständlichen Arbeitsweise kann frei gewählt werden.


Assistenz: Friedrich Dickgiesser

Dädalus-Zyklus, Öl auf Leinwand, 35 x 50 cmVita
1941 geboren in Liberec, Böhmen
1948 Flucht in den Westen
1956–1961 Studium an der Werkkunstschule Krefeld bei Laurens Goosens
1964 in Berlin Eröffnung der Galerie Großgörschen 35 mit der Ausstellung „Dithyrambische Malerei“
1966 Manifest: „ Kunst, die im Wege steht. Dithyrambisches Manifest“
1968 Manifest: „Die Anmut des 20. Jahr­hunderts wird durch die von mir erfundene Dithyrambe sichtbar gemacht.“
1970 Preis der Villa Romana
1971 Preis des Deutschen Kritikerverbandes
1973 Werkübersicht in der Staatlichen Kunsthalle Baden Baden
1974 Organisation der 1. Biennale Berlin
1976–1987 Professur an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Karlsruhe
1975 erster Gedichtband „9 x 9“
1977 Rücktritt von der Teilnahme an der documenta 6 zusammen mit Georg Baselitz
1982 Teilnahme an der documenta 7
1986 Professur an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf, ab 1988 Rektor
1989 Retrospektive im Abbaye Saint André, Centre d’Art Contemporain, Meymac
1989/90 Kirchenfensterentwürfe für die Kathedrale von Nevers
1990 Lovis Corinth Preis, Künstlergilde Esslingen
1991 Retrospektive im Museo Nacional, Centro de Arte Reina Sofia, Madrid
1993 Kunstmuseum Bonn
1996 Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen
1997 Stedelijk Museum, Amsterdam
1998 Skulpturenausstellung in der Lowe Gallery, Atlanta
2002 IVAM Centre Julio Gonzalez, Valencia
2004 IV. International Prize „Julio González“
2005 Kirchenfenster für die Basilika Sankt Andreas, Köln
2009 Retrospektive, Kunst und Austellungshalle der BRD, Bonn
lebt und arbeitet in Berlin, Düsseldorf und Karlsruhe

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